Psychokinesiologie

Psychokinesiologie

Der Muskeltest bietet - eingebettet in das psychotherapeutische Setting - ein sehr gutes Instrument, um mit dem Unterbewusstsein in Kontakt zu treten. Alle Ereignisse im Leben eines Menschen, sowie eine darauf basierende Musterentwicklung werden im Körper gespeichert, daher ist es nur logisch ihn auch miteinzubeziehen. Auf neurophysilogischer Ebene wird versucht, die Psyche in Resonanz zu bringen. Durch eine neuronal-reflektorische Intervention eröffnen sich dem/der KlientIn neue Spiel- und Denkräume.


Wie funktioniert der Muskeltest?

 Der Muskeltest macht sich zunutze, dass die menschliche Skelettmuskulatur sowohl vom willkürlichen wie auch vom autonomen Nervensystem gesteuert wird. Einerseits können wir diese Muskeln bewusst bewegen, andererseits unterliegen sie Einflüssen des Un(ter)bewussten. In akuten Stresssituationen wird die willentliche Bewegung kurz unterbrochen - diesen Verlust der Kontrolle über die Muskeln kennt jeder von der „Schrecksekunde“. Im Rückschluss lässt ein solcher „Kontrollverlust“ auf die unmittelbare Einwirkung von Stress schließen. Beim Muskeltest wird dieser Kontrollverlust durch eine „Halteprüfung“ ermittelt: der/die zu testende KlientIn hält einen Arm mit etwas Spannung ausgestreckt vor sich, auf den nun leichter Druck ausgeübt wird. Unter stressfreien Bedingungen bleibt die willkürliche Kontrolle erhalten, bei Stress jedoch gibt die Muskulatur des Armes nach.

Durch das Gespräch darüber ergeben sich geeignete - für den/die KlientIn passende - Interventionen, um den Stress zu reduzieren.